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Frühestmöglicher Eintrittstermin

Ein frühestmöglicher Eintrittstermin kann als geforderte oder optionale Angabe im Anschreiben die Erfolgschancen einer Bewerbung positiv und auch negativ beeinflussen. Sie sollten daher genau abwägen, ob und wie Sie ihn in Ihrem Bewerbungsschreiben erwähnen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was Sie bei der Nennung des Termins beachten und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Marcel Zwonarz - Bewerbungsexperte

Über den Autor

Seit mehr als 10 Jahren bin ich Teil des Teams von „Die Bewerbungsschreiber“. In dieser Zeit durfte ich einige tausend Menschen aller Karrierelevel auf ihrem Weg zum Traumjob unterstützen. Als Teamleiter stelle ich zudem sicher, dass aktuelle Trends und Entwicklungen rund um das Thema Bewerbung für Sie umgesetzt und unsere hohen Qualitätsstandards eingehalten werden. Gerne unterstütze ich auch Sie bei Ihrem Bewerbungsvorhaben!

Marcel Zwonarz - Bewerbungsexperte

Muss ich den frühestmöglichen Eintrittstermin angeben?

Bei einer Bewerbung stellt sich zunächst die Frage, ob ein frühestmöglicher Eintrittstermin als Angabe im Anschreiben überhaupt sinnvoll ist. Manchmal nennt die Stellenanzeige Ihnen bereits einen festen und alternativlosen Termin für den Beginn einer Beschäftigung. Ausserdem sind Ausbildungen oder ein Studium in der Regel mit einem exakten Startdatum verbunden. In derartigen Fällen ist die Angabe des Termins unangebracht. Sollte der potenzielle Arbeitgeber im Hinblick auf den Antritt der Tätigkeit jedoch zeitlich flexibel sein, kann die Erwähnung eines Eintrittsdatums oft Sinn ergeben.

Allgemein ist ein frühestmöglicher Eintrittstermin keine Pflichtangabe. Sie dürfen somit immer individuell und frei darüber entscheiden, ob Sie ein Datum nennen. Häufig beeinflussen Sie mit der Angabe aber die Chancen auf eine Zusage.

Unverzichtbare Erwähnung auf ausdrücklichen Wunsch

Falls ein frühestmöglicher Eintrittstermin in einem Stellenangebot ausdrücklich erwünscht ist, sollten Sie in Ihrer Bewerbung unbedingt darauf eingehen. Dadurch vermitteln Sie einem Unternehmen den Eindruck, dass Sie die Ausschreibung im Detail gelesen haben.


Sobald vom potenziellen Arbeitgeber ein frühestmöglicher Eintrittstermin im Anschreiben gefordert wird, spielt diese Information im Bewerbungsprozess wahrscheinliche eine grosse Rolle. Vielen Unternehmen erleichtern Sie mit der Nennung eines verlässlichen Startdatums die internen Planungen. Zudem bitten manche Betriebe um diese Angabe, weil bei der Besetzung einer Stelle Zeitdruck besteht.

Optionale Angabe ohne Aufforderung

Ob ein frühestmöglicher Eintrittstermin im Bewerbungsschreiben ohne eine Aufforderung durch den potenziellen Arbeitgeber vorteilhaft wirkt, müssen Sie in jedem Einzelfall individuell abwägen. Dabei sind vor allem die folgenden Kriterien beachtenswert:

  • Persönliche Ausgangslage und Flexibilität des Bewerbers

  • Hinweise auf Zeitdruck beim potenziellen Arbeitgeber
  • Klarheit über den zeitlichen Ablauf des Bewerbungsprozesses

Je unklarer und weiter entfernt ein frühestmöglicher Eintrittstermin ist, desto eher sollten Sie auf die Erwähnung eines Datums verzichten. Das gilt vor allem, wenn Sie sich beispielsweise in bevorstehenden Gesprächen mit dem bisherigen Arbeitgeber auf ein vorzeitiges Ende der momentanen Tätigkeit einigen können. Im Idealfall nennen Sie daraufhin im Bewerbungsgespräch einen Starttermin, der zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bewerbung noch unrealistisch war.


Ohne ausdrückliche Aufforderung in der Stellenausschreibung sollten Sie auf die Angabe eines Termins verzichten, da dies in manchen Situationen zu einer direkten Ablehnung führen kann, zum Beispiel, wenn das Wunschunternehmen einem genauen Zeitplan folgt. Dann gibt Ihnen nur der Verzicht auf diese Information die Chance, eine Gesprächseinladung zu erhalten und mit Ihrem anschliessenden Auftritt zu überzeugen. Indem Sie dabei beim potenziellen Arbeitgeber für Begeisterung sorgen, machen Sie das Eintrittsdatum eventuell zu einem überwindbaren Problem.

Bei internen Bewerbungen ist ein frühestmöglicher Eintrittstermin besonders selten notwendig. Weil Kündigungsfristen bei einem unternehmensinternen Positionswechsel zweitrangig bleiben, sprechen die Abteilungsleiter das Wechseldatum oft direkt miteinander ab.

Richtige Position für die Erwähnung des Eintrittsdatums

Typischerweise wird ein frühestmöglicher Eintrittstermin meistens im letzten Absatz des Bewerbungsanschreibens angegeben. Im Schlusssatz der Bewerbung sollten Sie aber um die Einladung zum Bewerbungsgespräch bitten. Darum ist es oft sinnvoll, auf das nächstmögliche Eintrittdatum unmittelbar davor einzugehen. Dementsprechend bietet sich für die Erwähnung des Termins prinzipiell der vorletzte Satz im Anschreiben an.


Hiervon dürfen Sie aber auch abweichen, falls der zukünftige Arbeitgeber Sie um weitere Angaben mit einer ähnlichen Relevanz bittet. Teilweise erkundigt sich ein Unternehmen zum Beispiel zusätzlich nach der Gehaltsvorstellung und vorstellbaren Arbeitszeiten. Dann gibt es keine zwingende und alternativlose Reihenfolge der Informationen in den abschliessenden Sätzen des Anschreibens.


Sie können sich daran orientieren, ob vom Unternehmen in der Ausschreibung zuerst ein frühestmöglicher Eintrittstermin oder die anderen Angaben erbeten werden. Daraufhin ergibt es häufig Sinn, im letzten Absatz der Bewerbung dieselbe Reihenfolge zu übernehmen.

Tipps zur Formulierung in verschiedenen Situationen

Im Anschreiben wirkt die Angabe eines frühestmöglichen Eintrittstermins auf potenzielle Arbeitgeber positiver, wenn Sie auf eine angemessene Formulierung achten. Es ist wichtig, dass Sie die Information möglichst präzise und kurz formulieren. Daher sollten Sie, falls möglich, ein konkretes Eintrittsdatum nennen, statt einen groben Zeitraum anzugeben. Dadurch vermeiden Sie Unklarheiten und Missverständnisse, die Ihre Chancen auf eine Zusage möglicherweise gefährden könnten.


Der empfehlenswerte Wortlaut und die Details hängen darüber hinaus immer von Ihrer individuellen Bewerbersituation ab. Dabei gelten für unterschiedliche Ausgangssituationen die folgenden Grundsätze:

  • Unbefristetes Arbeitsverhältnis beim aktuellen Arbeitgeber: Stellen Sie einen sinnvollen Bezug auf die Kündigungsfrist her.

  • Wechsel aus bisher befristetem Arbeitsverhältnis: Orientieren Sie sich am regulären Enddatum oder einer vorzeitigen Kündigungsmöglichkeit. Mit einem befristeten Arbeitsverhältnis kann ein frühestmöglicher Eintrittstermin häufig sehr ähnlich wie bei einem unbefristeten Vertrag angegeben werden. Auf ausführliche Erläuterungen zur Vertragssituation könne  Sie in der Regel verzichten.
  • Bewerbung für ein Praktikum: Hier nennen Sie neben der gewünschten Dauer und dem Eintrittsdatum häufig auch das späteste Enddatum des Praktikums. Dadurch nennen zum Beispiel Studenten eine vorlesungsfreie Zeit als möglichen Praktikumszeitraum. In vielen Fällen grenzen Vorlesungspläne sowie Studienordnungen mit Fristen die denkbaren Praktikumstermine ein und müssen im Anschreiben dementsprechend berücksichtigt werden.

  • Initiativbewerbung: Ein frühestmöglicher Eintrittstermin in Initiativbewerbungen erweckt ohne Ergänzungen manchmal den Eindruck, dass lediglich kurzfristiges Interesse besteht. Dann ist es sinnvoll, den Wunsch nach einer langfristigen Berücksichtigung anzudeuten. Im besten Fall bewahren Unternehmen die Unterlagen langfristig auf und nehmen auch nach einer langen Wartezeit Kontakt auf, sobald Stellen frei sind.
Laura Brändle - Bewerbungsexpertin

„In einigen Situationen können Sie als Ersatz für ein festes Datum die Kündigungsfrist beim aktuellen Arbeitgeber angeben. Das gilt beispielsweise, sobald ein frühestmöglicher Eintrittstermin in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis ohne erfolgte Kündigung unklar bleibt. Dazu kann es kommen, wenn Sie ein Kündigungsschreiben bis zur Zusage zurückhalten und Unternehmen sich mit dem Auswahlverfahren Zeit lassen. Ein ursprünglich realistisches Eintrittsdatum verschiebt sich hierdurch oft um mehrere Monate. Mit der Kündigungsfrist lässt sich ein frühestmöglicher Eintrittstermin dann trotzdem problemlos berechnen. Wenn der potenzielle Arbeitgeber die Bewerbungen erst spät bearbeitet, bleiben somit Nachfragen entbehrlich.“

Laura Brändle - Bewerbungsexpertin

Beispielformulierungen für unterschiedliche Voraussetzungen

Im Folgenden haben wir Ihnen Beispielformulierungen für unterschiedliche Bewerbersituationen zusammengestellt, welche den frühestmöglichen Eintrittstermin nennen. Diese dienen zur Inspiration und sollten im Hinblick auf persönliche Besonderheiten immer individuell angepasst werden.

  • Frühestmöglicher Eintrittstermin mit festem Datum: „Sehr gerne stehe ich Ihnen ab dem TT.MM.JJJJ als frühestmöglichem Eintrittstermin zur Verfügung.“

  • Verweis auf Kündigungsfrist bei unbefristetem Arbeitsverhältnis: „Unter Berücksichtigung meiner Kündigungsfrist von X Monaten, würde ich Ihr Unternehmen gerne ab dem TT.MM.JJJJ unterstützen.“

  • Ergänzung mit Enddatum und gewünschter Dauer bei Praktikum: „Gerne stehe ich Ihrem Unternehmen flexibel im Zeitraum zwischen dem TT.MM.JJJJ und dem TT.MM.JJJJ für X Monate zur Verfügung.“

  • Ergänzung bei einer Initiativbewerbung: „Nach Ablauf meiner Kündigungsfrist von X Monaten kann ich Ihr Unternehmen derzeit ab dem TT.MM.JJJJ mit voller Tatkraft unterstützen. Falls aktuell kein Bedarf besteht, freue ich mich sehr über eine spätere Berücksichtigung meiner Bewerbung.“

Probleme mit der Angabe „sofort“, ohne konkreten Termin

Von der Angabe "sofort" als frühestmöglicher Eintrittstermin ist fast immer abzuraten. Ansonsten fragen sich potenzielle Arbeitgeber häufig, warum Sie umgehend zur Verfügung stehen würden. Teilweise erwecken Sie damit den Verdacht, dass Sie über keine alternativen Optionen verfügen. Hierdurch wirken Sie auf Unternehmen verzweifelt. Dieser Eindruck kann wiederum zu unvorteilhaften Vermutungen über Ihre Leistungen beim vorigen Arbeitgeber führen. Ihre Verhandlungsposition ist daraufhin schlimmstenfalls erheblich geschwächt.


Ein konkreterer frühestmöglicher Eintrittstermin mit einem festen Datum vermeidet derartige Probleme. Es ist grundsätzlich ratsam, den Beginn oder den 16. Tag eines Monats als Eintrittsdatum zu nennen. Das sind die typischen Starttermine, die zu den üblichen Kündigungsfristen passen. Solange ein frühestmöglicher Eintrittstermin gewöhnlich wirkt, zweifeln potenzielle Arbeitgeber seltener an Ihren Qualifikationen.

Wichtig: Bei Bewerbungen für Ferien- und Minijobs oder Aushilfstätigkeiten ist ein besonders zeitnaher frühestmöglicher Eintrittstermin unproblematisch, da bei diesen Jobs eine kurzfristige Verfügbarkeit als normal angesehen wird.

Vorteile und Nachteile der Nennung

Die Erwähnung eines frühestmöglichen Eintrittstermins kann Ihnen mit unterschiedlichen Voraussetzungen im Bewerbungsprozess Vorteile oder Nachteile bieten. Auf welche Seite das Pendel ausschlägt, hängt insbesondere von den Antworten auf die folgenden Fragen ab:

  • Würden Sie früher oder später als andere Bewerber zur Verfügung stehen?

  • Ist Ihr frühestmöglicher Eintrittstermin mit festen Vorstellungen des potenziellen Arbeitgebers vereinbar?
  • Wie sehr begeistern Sie das Unternehmen mit Ihrer Bewerbung allgemein?
  • Können Sie mit der Angabe den Verlauf des Bewerbungsverfahrens positiv beeinflussen?

Vorteile der Nennung eines frühestmöglichen Eintrittstermins

  • Schnelle Verfügbarkeit zeigen: Wenn Ihr frühestmöglicher Eintrittstermin sehr nah in der Zukunft liegt und beim potenziellen Arbeitgeber akuter Zeitdruck besteht, verschaffen Sie sich mit dieser Information im Optimalfall einen entscheidenden Vorteil. Das hängt natürlich auch davon ab, ob alle anderen Bewerber den Dienst erst später antreten könnten. In Stellenausschreibungen ist oft erkennbar, wie sehr eine zeitnahe Bereitschaft die Bewerbungschancen beeinflusst.

  • Mit Transparenz überzeugen: Davon profitieren Sie vor allem, wenn Sie ein Unternehmen mit Ihren Bewerbungsunterlagen insgesamt begeistern und ein frühestmöglicher Eintrittstermin deshalb zum überwindbaren Problem wird. Sobald potenzielle Arbeitgeber an Ihnen stark interessiert sind, werden im Idealfall sogar unternehmensinterne Zeitpläne an Ihre Situation angepasst. Dann ist ein Betrieb vielleicht darüber hinaus dazu bereit, bei der Stellenbesetzung für Sie länger als ursprünglich vorgesehen zu warten.
  • Selbstbestimmter Spielraum: Wer sich als begehrter Arbeitnehmer in einer aussergewöhnlich komfortablen Situation befindet, gestaltet den Spielraum mit der Datumsangabe selbst. Hierdurch können Sie sich im idealen Szenario zusätzliche Zeit für Vorbereitungen und Entscheidungen über alternative Jobangebote verschaffen. Somit verläuft ein Jobwechsel bei besonders begehrtem Personal ohne unnötigen Stress, mit geringerem Zeitdruck.

Nachteile der Nennung eines frühestmöglichen Eintrittstermins

  • Zu lange Wartezeit: Falls ein Unternehmen zeitnahe Unterstützung sucht und Ihr frühestmöglicher Eintrittstermin in der zu weit entfernten Zukunft liegt, kann der Zeitdruck die Erwähnung des Datums zum Nachteil machen. Manchmal ignorieren potenzielle Arbeitgeber deswegen eine Bewerbung, die ohne ein genanntes Eintrittsdatum mit anderen Argumenten begeistert hätte. Wer im Anschreiben auf die Datumsangabe verzichtet und ausreichendes Interesse weckt, findet dann im Bewerbungsgespräch oft Lösungen.

  • Unpassender Zeitraum: In besonderen Fällen entsteht auch ein Nachteil, weil ein frühestmöglicher Eintrittstermin sehr zeitnah bevorsteht und eine angebotene Stelle erst viel später frei wird. Einige Arbeitgeber befürchten dann eventuell, dass ein Bewerber sich zwischenzeitlich für ein alternatives Jobangebot entscheidet. Je weniger ein Unternehmen über den Ablauf des Bewerbungsprozesses verrät, desto riskanter ist die Nennung eines nächstmöglichen Eintrittsdatums.
  • Möglicher Aufbau von Zeitdruck: Wenn Sie reine Vermutungen über unternehmensinterne Bewerbungsfristen als Grundlage für den angegebenen Antrittstermin nutzen, verursachen grobe Fehleinschätzungen eine sofortige Absage. Vorgesehene Termine der Bewerbungsgespräche und die Wartezeit bis zur Entscheidung über Zusagen unterscheiden sich häufig erheblich. Ein frühestmöglicher Eintrittstermin lässt sich dementsprechend kaum an zuverlässige Richtwerte anpassen.

Bei einem unklaren Ablauf des Bewerbungsverfahrens übersteigt die Gefahr durch die Erwähnung eines festen Termins im Anschreiben zumeist die Chancen. Eine einzigartige Konkurrenzsituation mit unbekannten Mitbewerbern macht zahlreiche Bewerbungsverfahren unberechenbar.

Weitere häufig gestellte Fragen zum Thema

Was muss ich vor der Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins klären?

Bevor Sie den frühestmöglichen Eintrittstermin angeben, sollten Sie Ihre Kündigungsbedingungen beim derzeitigen Arbeitgeber und die Kündigungsfrist in Ihrem Arbeitsvertrag prüfen. Besonders häufig liegt die Frist in Deutschland bei vier Wochen. Innerhalb von diesem Zeitraum ist dann meistens eine Kündigung zum Ende eines Kalendermonats oder zum 15. Tag im Monat möglich. Achten Sie insbesondere bei Kündigungsfristen zum Quartalsende darauf, rechtzeitig zu kündigen bzw. sich rechtzeitig kündigen zu lassen, um eine gezwungene Verschiebung des frühestmöglichen Eintritttermins zu vermeiden.

Wie kann ein Wettbewerbsverbot meinen frühestmöglichen Eintrittstermin beeinflussen?
Ein Wettbewerbsverbot kann Ihren Wechsel zu einem konkurrierenden Unternehmen einschränken. Es ist ratsam, die Wirksamkeit dieses Verbots zu prüfen und ggf. rechtlichen Rat einzuholen.
Gibt es Möglichkeiten, den Eintrittstermin vorzuziehen?
Ja, ein vorgezogener Eintrittstermin kann durch eine einvernehmliche Lösung, wie einen Aufhebungsvertrag, erreicht werden. Dadurch ist eine sofortige, einvernehmliche Auflösung des Arbeitsvertrags denkbar. Ein frühestmöglicher Eintrittstermin lässt sich somit um Monate oder sogar Jahre vorverlegen. Verhandlungen sollten Sie hierfür im Zweifelsfall aber erst nach einer Zusage beim neuen Arbeitgeber aufnehmen.
Sollte ich einen Termin bei einer Bewerbung aus dem Studium oder der Ausbildung angeben?
Falls Sie sich für Ihren ersten Job nach dem Studium oder der Ausbildung bewerben, ist die Angabe eines frühestmöglichen Eintrittstermins überflüssig, da diese dem voraussichtlichen Abschlussdatum gleicht. Doppelte Nennungen sind dann überflüssig. Ein späteres Eintrittsdatum kann als Angabe einen Nachteil darstellen. Wenn Sie beispielsweise zunächst einen Urlaub planen, sollten Sie negative Auswirkungen der Erwähnung auf Bewerbungschancen sorgfältig abwägen.
Wie sollte ein frühestmöglicher Eintrittstermin bei Arbeitslosigkeit beschrieben werden?
Bei einer Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit sollten Sie auf die Angabe „sofort“ als frühestmöglicher Eintrittstermin verzichten. Mit einer vagen Formulierung verhindern Sie einen verzweifelt wirkenden Eindruck. Sie können beispielsweise erläutern, dass Sie „kurzfristig flexibel“ sind.
Was ist bei englischsprachigen Datumsangaben beachtenswert?
Bei einer englischen Bewerbung sollten Sie ausschliessen, dass das Datumsformat für Verwirrung sorgt. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird der Monat vor dem Tag genannt. Indem Sie die Bezeichnung des Monats als Wort ausschreiben, vermeiden Sie potenzielle Missverständnisse.

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